Kreis appelliert: „Eigenverantwortlich handeln“

Verzögerungen beim individuellen Corona-Fallmanagement

Pressemeldung vom 08.12.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2021.12.08.719.-rn). Angesichts der sprunghaft gestiegenen Zahl von Corona-Fällen kommt es aktuell im individuellen Fallmanagement des Gesundheitsamtes des Kreises Soest zu Verzögerungen. Deshalb bittet die Kreisverwaltung dringend darum, eigenverantwortlich zu handeln und sich ohne Aufforderung in häusliche Quarantäne zu begeben, sollten der Verdacht auf eine Infektion, ein positiver Schnelltest oder ein positiver PCR-Test vorliegen.


Im Falle eines positiven PCR-Tests erfolge ein Anruf des Gesundheitsamts. Aufgrund des hohen Fallaufkommens könne dies derzeit aber mehrere Tage dauern. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass ein positiver Schnelltest durch eine PCR nachgetestet werden muss. Dies könne entweder in der Hausarztpraxis oder in einem PCR-Testzentrum (hier meist kostenpflichtig) erfolgen. Bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Tests sei die betroffene Person quarantänepflichtig.

Für die häusliche Quarantäne gelte die Handlungsaufforderung, Kontakte zu vermeiden und keine Besucher zu empfangen. Auch die Kontakte zu Haushaltsangehörigen müssen auf das absolute Minimum reduziert werden.

Die Kreisverwaltung erinnert daran, dass Personen, die mit einer positiv getesteten Person (PCR-Test) in einer häuslichen Gemeinschaft leben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds ebenfalls in Quarantäne zu begeben. Gleiches gelte für enge Kontaktpersonen, mit denen zwei Tage vor Symptombeginn oder Test ein Kontakt bestanden hat. „Bitte informieren sie diese Personen und weisen sie darauf hin, dass sie sich möglichst isolieren sollen“, so das Gesundheitsamt. Dies gelte nicht, wenn die enge Kontaktperson vollständig geimpft oder innerhalb der letzten sechs Monate genesen und seit dem Kontakt durchgehend beschwerdefrei ist.

Es besteht nach wie vor die allgemeine Handlungsempfehlung, dass Personen mit Erkältungsbeschwerden, insbesondere respiratorischen Beschwerden in Form von Husten, Halsschmerzen, Bronchitis und/ oder Fieber ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt kontaktieren (zunächst telefonisch) und zu Hause bleiben sollen, bis sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene.

Allgemeine Fragen können an das zentrale Infotelefon des Kreises, dass unter der Nummer 02921/303060 zu erreichen ist, gerichtet werden.


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