Möglicher Inzidenzanstieg im Herbst sorgt Landrätin und Landräte

Offener Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn und NRW-Gesundheitsminister Laumann

Forderung an Bund und Land
Landrätin Eva Irrgang fordert gemeinsam mit ihren sechs Kollegen im Regierungsbezirk Arnsberg in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn und NRW-Gesundheitsminister Laumann unter anderem, die Inzidenz nicht mehr als alleinigen Parameter für einschränkende Maßnahmen heranzuziehen. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 29.07.2021 13:00

Kreis Soest (kso.2021.07.29.425.mr/-rn). Landrätin Eva Irrgang hat zusammen mit ihren sechs Kollegen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn und Landesgesundheitsminister Laumann geschickt. Die Landrätin und die Landräte machen deutlich, wie dringend notwendig es gerade bei steigenden Inzidenzzahlen im Herbst ist, erneute Maßnahmen zu vermeiden, die insbesondere den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie betreffen.


Auch in den Schulen und Kindergärten sollte nach Ansicht der Landrätin und Landräte Unterricht bzw. Betreuung vor Ort stattfinden können.

Die Entscheider vor Ort sehen es vor Beginn eines möglichen erneuten Anstiegs der Inzidenz im Herbst als dringend geboten an, Reiserückkehrer einem besseren Monitoring zuzuführen, die Impfkampagne zu forcieren und die Inzidenz nicht mehr als alleinigen Parameter für einschränkende Maßnahmen heranzuziehen. Darüber hinaus sollten ihrer Ansicht nach auch die Anforderungen an die Gesundheitsämter zur Rückverfolgung überdacht bzw. angepasst werden. Bei Inzidenzen über 200 seien die Gesundheitsämter allein kaum noch in der Lage, die Kontaktnachverfolgung dauerhaft kurzfristig sicherzustellen. 


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