Ärztliche Leitung für Impfzentrum steht

Kreis Soest und Kassenärztliche Vereinigung auf Zielgerade

Treffen im Kreishaus
Landrätin Eva Irrgang (Mitte) begrüßte das ärztliche Leitungsteam des Impfzentrums im Kreishaus. Das Foto zeigt (v. r.) Dr. Friedrich Acquistapace (Sprecher des Teams), Dr. Ulrich Menges, Dr. Rolf Cramer und Dr. Heinz Ebbinghaus, der als Kontaktperson zur KVWL fungiert. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 10.12.2020 14:00

Kreis Soest (kso.2020.12.10.720.sc/-rn). Der Aufbau des zentralen Impfzentrums für den Kreis Soest, das in Soest, Senator-Schwartz-Ring 26, in einer Halle der Firma Eaton - CEAG Notlichtsysteme GmbH entsteht, vereint viele Akteure. Neben Bundes- und Landesministerien arbeiten vor Ort die Kreisverwaltung und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) im engen Austausch zusammen, um am Dienstag, 15. Dezember, das Impfzentrum einsatzbereit zu melden. Dabei sind die Zuständigkeiten klar geregelt.


Der Kreis Soest verantwortet das stationäre Impfzentrum mit allen logistischen und administrativen Aufgaben, die KVWL kümmert sich um die medizinischen Fragen und das Terminmanagement, denn ohne Termin kann niemand geimpft werden.

Die KVWL hat nun ihre drei ärztlichen Standortleiter für das Impfzentrum Kreis Soest vorgestellt. Dr. Friedrich Acquistapace war über 30 Jahre als hausärztlicher Internist im niedergelassenen Bereich und lange im Vorstand des Ärztevereins Soest tätig. Dr. Ulrich Menges engagierte sich über Jahre als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des Klinikums Stadt Soest und ebenfalls im Vorstand des Ärztevereins Soest. Dr. Rolf Cramer nahm lange Zeit Aufgaben als Chefarzt der Kardiologischen Abteilung des Krankenhauses Maria Hilf in Warstein und als Mitglied der Vertreterversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe wahr. 

Als Kontaktperson zur KVWL steht dem Kreis Soest jederzeit Dr. Heinz Ebbinghaus aus Soest als Ansprechpartner zur Verfügung. Landrätin Eva Irrgang ist sicher: „Nur mit einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Soest und der KVWL kann es gelingen, die Bevölkerung im Kreis Soest gegen das Corona-Virus zu impfen. Wir sind gut vorbereitet, so dass wir, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, mit der Arbeit beginnen können.“ Das Hauptaugenmerk liegt dann zunächst auf den Bewohnern von Pflege- und Eingliederungseinrichtungen. „Wir fangen mit den vulnerablen Personengruppen an, jedoch wird jeder Mensch, der geimpft werden möchte, auch geimpft werden. Nur eben nicht sofort“, erläutert Dr. Acquistapace, der als Sprecher der Standortleiter fungiert.

Sobald klar ist, dass dem Impfzentrum genügend Impfstoff zur Verfügung steht, können Termine im Impfzentrum gemacht werden. Dies soll perspektivisch über eine zentrale Hotline, per App und über eine Webseite möglich sein. Einzelheiten werden derzeit noch geklärt und von der KVWL rechtzeitig mitgeteilt. „Ohne Termin geht leider gar nichts. Wir müssen genau planen. Wenn der Impfstoff bei uns ankommt, ist die Haltbarkeit sehr begrenzt“, verweist Landrätin Eva Irrgang auf den logistischen Aufwand hinter dem Impfzentrum.


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