K 8 bleibt weiterhin gesperrt

Um erforderliche Arbeiten zur Hangsicherung umzusetzen

 Kreis warnt
Der Kreis warnt dringend, es den unvorsichtigen Joggern auf dem Bild nachzumachen. Die Kreisstraße 8 sei wegen akuter Steinschlaggefahr zwischen Niederense und Günne gesperrt worden und bleibe auch noch gesperrt, um die Maßnahmen zur Hangsicherung umzusetzen, die ein Gutachter vorgeschlagen hat. Foto: Bernd Dohle/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 29.07.2020 10:00

Kreis Soest (kso.2020.07.29.441.-rn). Detaillierte Vorschläge zur Sicherung des Hangs der Kreisstraße 8 zwischen Niederense und Günne macht das in Auftrag gegebene Gutachten, das jetzt in der Kreisverwaltung eingegangen ist. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfordern nach ersten Schätzungen etwa vier Monate. Solange müsse die Sperrung der K 8 wegen Steinschlaggefahr aufrechterhalten werden, teilt die Abteilung Straßenwesen mit und bittet um Verständnis.


Gemäß der Aussagen des geologischen Fachbüros sind im Bereich des Möhnekraftwerks Himmelpforten hochfeste Schutznetze anzubringen, die in der Böschung verankert werden. Im weiteren Verlauf sollen entsprechend dimensionierte Schutzzäune auf der dort vorhandenen Stützmauer errichtet werden. „Es muss aber noch ermittelt werden, ob dieses Bauwerk den statischen Anforderungen genügt. Eventuell ist ein Neubau erforderlich“, erläutert Thomas Schäckel, Leiter der Abteilung Straßenwesen. „Je nach den dann anfallenden Kosten könnte auch das Anbringen von Schutznetzen an dieser Stelle sinnvoll sein.“

Deshalb nutzt die Abteilung Straßenwesen die kommenden drei Wochen zunächst zu Voruntersuchungen und statischen Berechnungen, die vom Gutachter begleitet werden. Anschließend gilt es, die Ausschreibung der erforderlichen Bauleistungen und die Vergabe der Leistungen an ein Spezialunternehmen über die Bühne zu bringen.

Seit Ende Februar ist die Kreisstraße 8 zwischen Niederense und Günne wegen Steinschlaggefahr auf einer Strecke von rund 600 Metern für sämtliche Verkehrsteilnehmer gesperrt. Auslöser war ein Zwischenfall, bei dem eine Autofahrerin über auf der Fahrbahn liegende größere Steine gefahren ist, die von der Böschung heruntergefallen waren. Thomas Schäckel bittet alle Verkehrsteilnehmer, die angesichts der drohenden Gefahr weiter notwendige Sperrung unbedingt zu respektieren und die aufgestellten Baken auf keinen Fall zu umfahren oder zu umgehen.


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