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Wofür gibt der Kreis die Steuergelder aus?

Kreiskämmerer Heinz Cortner stellt die Eckdaten des Haushaltsentwurfs 2011 vor.
Kreiskämmerer Heinz Cortner stellt die Eckdaten des Haushaltsentwurfs 2011 vor.

Zu einer Vielzahl von Aufgaben ist der Kreis verpflichtet, andere wiederum erledigt er freiwillig. Dies alles kostet viel Geld. Woher der Kreis Soest seine Finanzmittel bekommt, ist gesetzlich geregelt: Hier sind die so genannten Schlüsselzuweisungen des Landes zu nennen, außerdem Gebühren und Bußgelder. Größte Einnahmequelle jedoch ist die so genannte Kreisumlage: Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden überweisen einen Teil ihres Etats an ihren Kreis. Dieser wiederum übernimmt damit für seine Kommunen Aufgaben, die er gebündelt effektiver und unter dem Strich günstiger durchführen kann.

Das meiste Geld verwendet der Kreis Soest für soziale Aufgaben, beispielsweise für die Wohnkosten von Langzeitarbeitslosen („Hartz IV"). Der zweite große „Posten" ist die so genannte Landschaftsumlage, die der Kreis an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) transferiert. Für welche Aufgaben der Kreis seine Finanzmittel noch einsetzt, ist detalliert im Haushalt 2011 (PDF; 12,9 MB)  festgehalten.

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Haushalt 2011 des Kreises Soest      [pdf, 13.297,48 Kilobyte]
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